Aufgepasst, Android- und PayPal-Nutzer: Trojaner bedroht Konto!

Nutzer des Android-Betriebssystems und von PayPal sollten in diesen Tagen besonders aufpassen, denn Kriminelle haben einen Trojaner entwickelt, der diese Nutzergruppe zum Ziel hat. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie hier.

Android- und PayPal-Nutzer: Trojaner bedroht Konto! (ElisaRiva/pixabay)
Android- und PayPal-Nutzer: Trojaner bedroht Konto! (ElisaRiva/pixabay)

Sicherheitsunternehmen ESET warnt!

ESET bietet seit 1992 Sicherheitssoftware an und ist daher immer Up to Date, wenn es um neue Bedrohungen im Internet geht. Entsprechend gab das Unternehmen nun eine Warnung ab, die Android- und PayPal-Nutzer betrifft.

Den Trojaner fängt man sich über eine infizierte App im Google Play Store bzw. einem alternativen App Store für Android ein. Die heruntergeladene App will von Ihnen die Berechtigung auf „Statistiken“ zugreifen zu können, was viele Nutzer auch tun, ohne darüber nachzudenken. Dann allerdings werden die Smartphone-Bedienungshilfen missbraucht.

Trojaner wartet auf seine Chance

Bis Sie allerdings nicht mit Ihrem PayPal-Konto argieren, „schläft“ der Trojaner. Mit den genannten Bedienungshilfen loggt er die von Ihnen getätigten Eingaben und ahmt Sie nach.

Das Fiese daran: Selbst wenn Sie sich mit einer Zwei-Wege-Identifikation absichern, wird diese nicht greifen. Zusätzlich ist es dem Trojaner auch möglich, an Kreditkarteninformationen zu gelangen. Das geschieht, in dem ein zweites Fenster über das Originalfenster gelegt wird, und fordert Sie zur Eingabe Ihrer Daten auf – das kann z. B. bei WhatsApp und diversen Banking-Apps sowie Skype passieren.

Wie können Sie sich schützen?

Ob Sie betroffen sind, können Sie beispielsweise daran erkennen, dass in Ihrer App-Übersicht das Programm „Optimization Android“ auftaucht. Ist das der Fall, deinstallieren Sie es und checken Sie die nächste Zeit, ob es zu ungewöhnlichen PayPal-und Kreditkartenabrechnungen kommt.

Außerdem sollten Sie niemals Apps aus unbekannten Quellen installieren, sich die Berechtigungen genau ansehen und sie hinterfragen und ein Anti-Virenprogramm installiert haben.

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