Sparkasse-Phishing: „aufgrund der erfolgreichen Brexitverhandlungen“

Sparkassenkunden sollten derzeit sehr vorsichtig sein, denn es ist wieder Sparkasse-Phishing im Umlauf. Klicken Sie auf keinen Fall auf irgendwelche Links!

– – – Die Sparkasse (und auch keine andere Bank) verschickt solche E-Mails. Der Name und das Logo werden missbräuchlich von Kriminellen verwendet. – – –

Sparkasse-Phishing im Umlauf! (WikimediaImages/pixabay)

Sparkasse-Phishing im Umlauf! (WikimediaImages/pixabay)

Fehleingabe der Pin, Konto gesperrt?

Die Brexit-Verhandlungen sind derzeit wieder in aller Munde – das machen sich auch Betrüger zunutze und versuchen so, Sie zu verunsichern.

Ganz aktuell sollen Sparkassenkunden um Ihre Daten gebracht werden, in dem sie eine Mail erhalten, in der es heißt, die Zahlungssysteme wären geändert worden und deswegen sollen Sie nun eine Verifizierung der Daten vornehmen. Wer das nicht tut, dem würden Gebühren drohen. Klar, dass man versucht ist, auf den Link zu klicken und dies schnell selbst zu tun.

Hinter ihnen verstecken sich gefälschte Log-ins, die zwar oft sehr echt aussehen, es aber nicht sind. Die Daten, die Sie dort eingeben würden, landen direkt in Datenbanken von Betrügern, die daraufhin Ihre Daten für illegale Zwecke missbrauchen.

So (oder so ähnlich) lautet das Sparkasse-Phishing:

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der erfolgreichen Brexitverhandlungen haben wir unsere Zahlungssysteme geändert. Zur Implementierung ist eine Bestätigung Ihrer Daten erforderlich.

Die Bestätigung können Sie über den unten angezeigten Button durchführen. Bitte füllen Sie alle Pflichtfelder wahrheitsgemäß und vollständig bis zum 28. November 2018 aus.

Sollten die angegebenen Daten nicht mit den bei uns hinterlegten Informationen übereinstimmen, muss dies manuell durchgeführt werden. Dies ist mit eventuellen Gebühren und zusätzlichen Kosten verbunden

Fortfahren >>>

Mit freundlichen Grüßen,
Ihre Sparkasse

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Phishing-Mails:

  • Sie sind kein Sparkasse-Kunde
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Die Absenderadresse klingt „irgendwie seltsam“ – ebenso wie die Ziel-URL
  • Sie sollen sich über einen Link in Ihren Account einloggen
  • Kein Hinweis in Ihrem ECHTEN Account (sofern einer besteht)
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)

Wenn Sie hereingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch online

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