Virus durch angebliche Telekom-Rechnung!

Eine angebliche Festnetzrechnung über 544,82 Euro macht derzeit einigen Menschen Angst und Bange. Viel mehr als vor der Summe sollten Sie sich allerdings vor dem Anhang fürchten.

– – – Die Telekom ist selbstverständlich nicht der Versender dieser Betrugsmails. Dahinter stecken Kriminelle, die Ihre persönlichen Daten abgreifen wollen. – – –

Virus mit angeblicher Telekom-Rechnung (Screenshot)

Virus durch angebliche Telekom-Rechnung! (Screenshot)

Angebliche Festnetzrechnung

Wer noch über ein Festnetztelefon verfügt und Kunde bei der Telekom ist, könnte in diesen Tagen einen ziemlich großen Schreck bekommen. Einigen Empfängern (auch solchen, die nicht bei der Telekom sind) wird eine angebliche Telekom-Rechnung zugestellt, die einen Betrag von rund 544 Euro ausweist.

Kein Wunder, dass man da einen Schreck bekommt und sich sofort um die Angelegenheit kümmern möchte.

Die Daten dieser Mail:
Betreff: RechnungOnline Monat November 2018 (Buchungskonto 1582594749)
Leitet auf: Virus-Anhang

So lautet die Fake-Telekom-Rechnung:

Guten Tag [Ihr Name]

Buchungskonto 1582594749xxx erhalten Sie mit dieser E-Mail eine Benachrichtigung zu Ihrer aktuellen Festnetz-Rechnung.

Freundliche Grüße
Ihre Telekom

FÜR NOVEMBER 2018
ZU ZAHLENDER BETRAG 544,82 €

Nicht auf den Anhang klicken

Auf keinen Fall sollten Sie auf Anhänge oder Links klicken, um Rechnungen zu öffnen oder sich irgendwo einzuloggen. Diese hohe Summe ist ein Versuch, Sie zu ängstigen, damit Sie auf jeden Fall auf Links oder Anhänge reagieren – doch damit geht der Ärger erst los. Sie würden entweder Ihre persönlichen Daten an Betrüger weiterleiten oder die Möglichkeit geben, Schadsoftware auf Ihrem PC zu installieren. Beides ist sehr fatal, weil z. B. Ihr Konto geplündert oder Ihr Computer gesperrt werden könnte.

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie T-Online-Phishing:

  • Sie sind kein Telekom-Kunde? Dann ist die Sache klar, dass es sich um einen Betrug handelt!
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Die Link-URL und die Absenderadresse klingen „irgendwie seltsam“
  • Sie sollen Ihre Daten über einen Link aktualisieren
  • Kein Hinweis in Ihrem ECHTEN Account (sofern einer besteht)
  • Keine persönliche Anrede oder Ansprechpartner
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)

Wenn Sie hereingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute
  • Wenden Sie sich an T-Online unter 0800 33 01000 (kostenlos aus dem Mobilfunk- und Festnet)
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch online

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