Vorsicht vor polizei-presse.com!

Auch, wenn eine Internetseite wie polizei-presse.com aussieht, als sei sie von der Polizei, muss das noch lange nichts heißen. Es ist eben nicht alles Gold, was glänzt.

Vorsicht vor polizei-presse! (Screenshot)

Vorsicht vor polizei-presse! (Screenshot)

Betrüger locken mit Polizeimeldungen

Dass auch die deutsche Polizei sich nicht mehr von Social Media lossagen kann und auch auf ihren eigenen Seiten Meldungen veröffentlicht, ist lange nichts Neues mehr. Das hilft Betrügern allerdings, ebenfalls Seiten aufzubauen, auf denen angebliche Polizeimeldungen veröffentlicht werden. Würden deren Betreiber nicht unbedingt in Panama sitzen, könnte man noch meinen, es würde sich um aktive Bürger handeln, die die Polizei unterstützen möchten – was allerdings nicht der Fall ist.

Eine solche Seite ist polizei-presse.com. Öffnet man die Seite, erscheinen zahlreiche Polizeimeldungen – zumindest sieht es so aus. In der Regel handelt es sich um veraltete, also gar nicht mehr aktuelle Meldungen, oder schlicht um Fake-News.

Was steckt hinter polizei-presse.com?

Sie als Besucher der Seite sollen provoziert werden, eine der Meldungen anzuklicken bzw. sich überhaupt auf der Seite aufhalten. Damit soll erreicht werden, dass Sie sich auf andere, nicht vertrauenswürdige Seiten, welche mit Scareware und Adware verseucht sind, weiterleiten lassen – zum Beispiel, indem Sie auf eins der Pop-Ups auf polizei-presse.com klicken.

Achtung: Facebook-Seiten gibt es auch

Durchdacht ist die Masche von polizei-presse.com auf jeden Fall: Um seriöser zu wirken, und mehr Bekanntheit zu erlangen, gibt es natürlich auch die passende Facebook-Präsenz.

Deswegen sollten Sie niemals einfach Seiten, die einen scheinbar guten Namen haben, linken. Schauen Sie sich immer das Impressum an, denn dieses gibt in den allermeisten Fällen Aufschluss über die Echtheit einer Facebook-Seite.


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