Sparkasse-Phishing: „aufgrund der gehäuften Fällen von Datenmissbrauch…“

Datenmissbrauch, Sparkasse, Sicherheit – drei Schlagwörter, die das Sparkasse-Phishing nutzt, um Sie in Unsicherheit zu stürzen. Kein Wunder, dass so viele Menschen auf betrügerische Mails hereinfallen. Wie Sie Sparkasse-Phishing erkennen, erklären wir Ihnen.

– – – Die Sparkasse (und auch keine andere Bank) verschickt solche E-Mails. Der Name und das Logo werden missbräuchlich von Kriminellen verwendet. – – –

Sparkasse-Phishing (Quelle: verbraucherzentrale.nrw)

Sparkasse-Phishing (Quelle: verbraucherzentrale.nrw)

Sollten Sie jetzt Ihre Kundendaten verifizieren?

Als Sparkasse-Kunde sollten Sie derzeit sehr vorsichtig sein, denn es gehen wieder betrügerische E-Mails herum,

Angeblich wolle man sichergehen, dass Ihre Daten noch aktuell sind, weil es zu immer mehr Datenmissbrauchsfällen gekommen sei. Dass genau solche E-Mails, wie wir sie Ihnen hier vorstellen, Schuld daran sind, wird natürlich nict erwähnt.

E-Mails wie diese zielen darauf ab, dass Sie den beigefügten Link nutzen und über den gefälschten Log-in, der sich daraufhin öffnet, „anmelden“ und all Ihre Daten preisgeben. Das sollten Sie auf keinen Fall tun, wenn Ihnen Ihr Bankkonto wichtig ist.

So (oder so ähnlich) lautet das Sparkasse-Phishing:

Sehr geehrte Damen & Herren,

aufgrund der gehäuften Fällen von Datenmissbrauch bei Sparkassenkunden sind wir dazu verpflichtet die Kundendaten unserer Sparkassenkunden zu verifizieren und zu sichern, um die Datensicherheit weiterhin gewährleisten zu können. Aufgrunddessen bitten wir Sie Ihre Kundendaten zu verifizieren.

Nach Abschluss des Vorgangs befindet sich Ihr Kundenkonto automatisch auf dem aktuellen Stand der Sicherheitsbedingungen nach §§ 12-20 des Bundesdatenschutzgesetzes.
Fortfahren >>

Mit freundlichen Grüßen,
Ihre Sparkassen-Finanzgruppe

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Phishing-Mails:

  • Sie sind kein Sparkasse-Kunde bzw. besitzen keine Kreditkarte? Dann ist die Sache klar, dass es sich um einen Betrug handelt!
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Die Absenderadresse klingt „irgendwie seltsam“ – ebenso wie die Ziel-URL
  • Sie sollen sich über einen Link in Ihren Account einloggen
  • Kein Hinweis in Ihrem ECHTEN Account (sofern einer besteht)
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)

Wenn Sie hereingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch online

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