Achtung, Steuererstattung-Phishing im Namen des Bundesfinanzministeriums

Warten Sie auch derzeit auf Ihre Steuererstattung? Dann sind Sie ein perfektes Opfer für das sogenannte Steuererstattung-Phishing, welches jedes Jahr aufs Neue in Massen verschickt wird.

– – – Seien Sie vorsichtig! Diese E-Mail stammt nicht vom Bundesfinanzministerium, sondern von Betrügern. – – –

Achtung, Steuererstattung-Phishing (jarmoluk/pixabay)

Achtung, Steuererstattung-Phishing (jarmoluk/pixabay)

Die Steuererstattung, die gar keine ist

Derzeit ist die Zeit der Steuererstattungen. Kein Wunder also, dass Betrüger auf den Zug aufspringen und aktuell haufenweise Phishing-Mails verschicken, in denen Ihnen eine hohe Steuererstattung versprochen wird.

Angeblich gab es Probleme bei der Rückzahlung, weswegen Sie nun darum gebeten werden, Ihre Daten zu aktualisieren.

Selbst Bürger, die keine Rückzahlung erwarten, werden schnell gierig und wollen sich die knappen 2.000 Euro ungern durch die Lappen gehen lassen.

Doch das ist richtig gefährlich!

So lautet das Steuererstattung-Phishing:

Steuerverwaltung

Hiermit teilen wir Ihnen mit, dass bei unserem Versuch einer Rückzahlung auf das bei uns bekannte Konto von Ihnen fehlgeschlagen ist.

Bitte melden Sie sich bei Ihrem Steuerrückzahlungsportal an, um die Rückzahlung manuell abzuwickeln. Während des Prozesses können Sie die von Ihnen hinterlegten Kontoinformationen aktualisieren.

Zahlungsdatum: 30.Kuni 2018
Rechnungsnummer: BMF/91H0091/AT412
Betrag: €1859.05 EUR

HINWEIS: Diese E-Mail gilt as offizieller Abrechnungsbeleg dieser Rückzahlung.

Auf keinen Fall auf den Link gehen

Wie immer verbirgt sich hinter dem Link ein gefälschter Log-in. Wenn Ihnen die Schreibfehler nicht aufgefallen sind, sollten Sie sich einmal die URL der Zieladresse ansehen. Sie werden schnell feststellen, dass es sich nicht um die Seite des Bundesfinanzministeriums handelt.

Geben Sie auf keinen Fall irgendwelche Daten von sich an, denn das könnte darin enden, dass in Ihrem Namen illegale Dinge getan werden.

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Phishing-Mails:

  • Sie erwarten keine Steuerrückzahlung, weil Sie keine Steuererklärung machen
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Die Link-URL und die Absenderadresse klingen „irgendwie seltsam“ und Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)
  • Keine persönliche Anrede und kein persönlicher Ansprechpartner
  • Sie sollen einen unbekannten Link anklicken
  • Sie können sich mit Fantasiedaten „einloggen“


Wenn Sie hereingefallen sein sollten:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise und wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch online
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

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