Telekom-Phishing: „Warnung!!! Ihr E-Mail Postfach ist fast voll“

Heute ist wieder einmal die Telekom an der Reihe, um von Betrügern für kriminelle Zwecke missbraucht zu werden. Mit dem aktuellen Telekom-Phishing wollen Betrüger Ihre Daten abgreifen. Seien Sie daher sehr vorsichtig, wenn Sie eine E-Mail der angeblichen Telekom erhalten.

– – – Die Telekom ist selbstverständlich nicht der Versender dieser Betrugsmails. Dahinter stecken Kriminelle, die Ihre persönlichen Daten abgreifen wollen. – – –

Achtung, Telekom-Phishing (Quelle: Wikipedia)

Achtung, Telekom-Phishing (Quelle: Wikipedia)

Konto gesperrt oder Postfach fast voll?

Wenn der Betreff und der Inhalt einer E-Mail sich deutlich unterscheiden, sollten Sie stutzig werden – vor allem dann, wenn der Absender kein Freund ist, sondern ein Unternehmen.

Im Falle des aktuellen Telekom-Phishings heißt es im Betreff, dass Ihr E-Mail Postfach ist fast voll sei, in der Mail allerdings ist von Kontosperrung und Sicherheitsmaßnahmen die Rede.

Lassen Sie sich nicht verunsichern, denn kein Wort an diesem Schreiben ist wahr. Es handelt sich um einen ziemlich lieblosen Betrugsversuch.

So lautet das Telekom-Phishing:

Sehr geehrte Kundin Musteradresse@t-online.de

Ihr Postfach wurde gesperrt für Sicherheits-überprüfungen

Wir raten Ihnen dringend, die Aktualisierung Ihres Kontos
Empfange fortzufahren Ihrer Nachrichten in Ihrem Postfach.

SPEICHER ERWEITERN

E-Mail-Link nicht anklicken

Wie immer können wir Sie nur davor warnen, auf den Link zu klicken und sich einzuloggen. Der Log-in ist nämlich gefälscht und führt nur dazu, dass Sie Ihre Daten verlieren – und zwar an Kriminelle, die damit illegale Dinge bestellen, Fake-Shops eröffnen oder Ihre Daten anderweitig missbrauchen.

Der angebliche Link ist gefälscht – ein Blick in die Browserzeile reicht meistens aus, um dies zu erkennen.

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie T-Online-Phishing:

  • Sie sind kein Telekom-Kunde? Dann ist die Sache klar, dass es sich um einen Betrug handelt!
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Die Link-URL und die Absenderadresse klingen „irgendwie seltsam“
  • Sie sollen Ihre Daten über einen Link aktualisieren
  • Kein Hinweis in Ihrem ECHTEN Account (sofern einer besteht)
  • Keine persönliche Anrede oder Ansprechpartner
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)


Wenn Sie hereingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute
  • Wenden Sie sich an T-Online unter 0800 33 01000 (kostenlos aus dem Mobilfunk- und Festnet)
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch online

 


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