PayPal-Phishing: „fünfminütiger Datenabgleich in unserem Kundenportal“

Kommen bei PayPal wirklich so viele autorisierte Zahlungen vor, dass der Online-Zahldienst nun darauf mit einem Datenabgleich reagieren muss? Vorsicht, es riecht nach PayPal-Phishing!

– – – Nicht nur Sie, sondern auch PayPal sind in diesem Fall Opfer von Betrügern geworden, denn das Unternehmen hat mit diesen Mails nichts zu tun. – – –

Phishing im Namen von PayPal (CopyrightFreePictures/pixabay)

Phishing im Namen von PayPal (CopyrightFreePictures/pixabay)

Zufriedenheit und Sicherheit für PayPal-Kunden

Es klingt doch super, wenn man sich um Ihre Zufriedenheit und Sicherheit kümmert. PayPal hat dafür schon einiges getan und arbeitet im Hintergrund an weiteren Sicherheitsmaßnahmen.

Ungünstig ist allerdings, wenn Ihnen diese beiden Dinge von den falschen Leuten versprochen werden. Erhalten Sie eine E-Mail wie diese, die wir Ihnen hier vorstellen, sollten Sie skeptisch sein und auf keinen Fall auf irgendwelche Links oder Buttons klicken. Damit würden Sie Ihre Daten nämlich verlieren, die dann für illegale Zwecke missbraucht werden.

So lautet das aktuelle PayPal-Phishing:

Guten Tag,

da in letzter Zeit sich immer mehr unserer Kunden über nicht autorisierte Zahlungen beschweren, werden wir ab sofort regelmäßige Präventivmaßnahme einleiten. Wir versuchen damit ausschließlich ihr Zufriedenheit und damit die Sicherheit ihres Kontos weiterhin aufrecht zu halten.

Aus diesem Grund müssen Wir Sie bitten sich einem fünfminütigen Datenabgleich in unserem Kundenportal zu unterziehen, um die rechtmäßige Identität von diesem Konto festzustellen. Sobald unser System Ihre Identität autorisiert hat, können Sie Ihr Konto ohne Einschränkungen weiter benutzen. Andernfalls sind Wir gezwungen Das Konto so lange einzufrieren.

Bitte bedenken Sie das es sich hier ausschließlich um eine Präventivmaßnahme handelt und Ihnen hierbei keine Kosten für Sie anfallen werden.

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Phishing-Mails:

  • Sie haben kein PayPal-Konto und hatten nie eins
  • Keine persönliche Anrede und persönlicher Ansprechpartner
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Sie werden aufgefordert, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Kein seriöses Unternehmen dieser Welt wird Sie per E-Mail dazu auffordern, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Fehlender Hinweis in Ihrem echten Account (sofern vorhanden!)
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)


Wenn Sie reingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware oder engagieren Sie einen PC-Fachmann, der Ihren PC überprüft
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch ganz einfach online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute
  • Wenden Sie sich unter 0800 723 4500 an PayPal (Mo.-Fr. 8:00 bis 20:30 Uhr / Sa.-So. 9:00 bis 19:30 Uhr)

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