Gratis Jahresabo: Netflix-Mail lockt in die Abofalle

Sie könnten ein Gratis Jahresabo von Netflix bekommen? Trauen Sie bloß nicht jeder E-Mail, die Ihnen diesen Gewinn in Aussicht stellt.

– – – Netflix ist selbstverständlich nicht der Absender dieser Lockmail. Dahinter stecken Betrüger! Klicken Sie nichts an! – – –

Achtung, Netflix-Phishing (Screenshot Netflix.de)
Achtung, Netflix-Phishing (Screenshot Netflix.de)

Achtung, es lauert eine Abofalle auf Sie!

Ein kostenloses Abo für ein Jahr für Netflix klingt wahnsinnig verlockend. Immerhin wären das über 100 gesparte Euro. Nur leider ist nicht alles Gold was glänzt – Sie sollten daher sehr vorsichtig sein, wenn Sie eine E-Mail erhalten, in denen Ihnen ein solcher (oder ähnlicher) Gewinn in Aussicht gestellt wird.

Im Gegensatz zu den Fake.Gewinnspielen, die wir Ihnen regelmäßig vorstellen, handelt es sich hier nicht nur um Datensammler, sondern um dreiste Betrüger, die Sie in eine Abofalle locken wollen.

Die Daten dieser Mail:
Betreff: ?Wichtige Nachricht für . Erhalten Sie ein Netlfix Jahresabonnement

So lautet die Netflix-Fake-Mail:

Wichtige Nachricht für . Erhalten Sie ein Netlfix Jahresabonnement

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Nachdem Sie auf den Link in der E-Mail geklickt haben, landen Sie auf einer neuen Seite, auf der gar nicht mehr die Rede von einem Gewinnspiel oder Ähnliches ist.

Der Text, der Sie auf die Kosten von monatlich $ 49,99 hinweist, ist ganz bewusst unleserlich dargestellt. Die Betrüger hoffen, dass Sie nicht genau hinsehen und so das Abo abschließen. Zwar ist dies nicht rechtens, doch erst einmal haben Sie den Ärger an den Hacken.

Allerdings sollte Ihnen bewusst sein, dass ab diesem Zeitpunkt nichts mehr umsonst ist.

Unsere Sicherheitstipps – so schützen Sie sich:

  • Für Ihr Handy sollten Sie eine Drittanbietersperre einrichten
  • Klicken Sie nicht auf Links von unbekannten Absendern
  • Glauben Sie nicht alles, was Ihnen scheinbar versprochen wird
  • Lesen Sie die AGB immer genau durch

Wenn Sie reingefallen sind:

  • Wenden Sie sich an Ihren Mobilfunkanbieter und treten Sie diesem auf die Füße, wenn Sie den Betrag zurückfordern bzw. er nicht abgebucht werden soll (das ist nicht einfach, denn der Anbieter wird sich erst einmal stur stellen)
  • Wenden Sie sich an die Verbraucherzentrale
  • Reichen Sie Beschwerde bei der Bundesnetzagentur ein

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