Microsoft: „Änderungen an unseren Nutzungsbedingungen“ ist kein Fake!

In den letzten Tagen haben wir immer wieder Anfragen zu einer E-Mail namens „Änderungen an unseren Nutzungsbedingungen“ bekommen, die angeblich von Microsoft stammen soll. Viele Nutzer fürchten einen Betrugsversuch.

Microsoft: Änderungen an unseren Nutzungsbedingungen?!
Microsoft: Änderungen an unseren Nutzungsbedingungen?!

Fake oder kein Fake?

In Zeiten, in denen jeden Tag mindestens ein großer Name für betrügerische Mails missbraucht wird, traut man auch den scheinbar echten Mails nicht mehr.

Ein Beispiel hierfür ist die aktuelle Microsoft-E-Mail, der Nutzer über die neuen Nutzungsbedingungen informiert werden.

Es handelt sich dabei um keinen Fake. Tatsächlich ist sie eine E-Mail aus dem Hause Microsoft und damit absolut vertrauenswürdig. Sie sollten die Mail daher nicht einfach löschen, sondern sie aufmerksam lesen.

Die Daten dieser Mail:
Absender:
Microsoft <msa@communication.microsoft.com>
Betreff: Änderungen an unseren Nutzungsbedingungen

So lautet die Microsoft-Mail:

Der Servicevertrag ist jetzt übersichtlicher gestaltet

Sie erhalten diese E?Mail aufgrund von Änderungen am Microsoft?Servicevertrag, der für von Ihnen genutzte Microsoft?Produkte oder ?Dienste gilt. Mithilfe dieser Änderungen möchten wir unsere Bestimmungen klarer gestalten, damit Sie immer den Überblick behalten. Außerdem decken die Bestimmungen jetzt neue Produkte, Dienste und Features von Microsoft ab.

Der Microsoft?Servicevertrag ist ein Vertrag zwischen Ihnen und Microsoft (oder einem verbundenen Unternehmen), in dem die Nutzung für Heimanwender?Onlineprodukte und ?dienste von Microsoft erläutert wird.

Hier finden Sie den vollständigen Microsoft?Servicevertrag. Außerdem erfahren Sie auf unserer Seite mit häufig gestellten Fragen mehr zu diesen Änderungen und erhalten einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen. Die Änderungen am Microsoft?Servicevertrag treten am 1. Mai 2018 in Kraft. Die Nutzung unserer Produkte und Dienste ab dem 1. Mai 2018 erachten wir als Zustimmung Ihrerseits zum aktualisierten Microsoft?Servicevertrag.

Wenn Sie den Bestimmungen nicht zustimmen, können Sie die Produkte und Dienste nicht mehr nutzen und sollten Ihr Microsoft?Konto schließen, bevor die Bestimmungen in Kraft treten. Wenn es sich bei Ihnen um ein Elternteil oder einen sonstigen Erziehungsberechtigten handelt, sind Sie für die Nutzung von Microsoft?Produkten und ?Diensten (einschließlich Käufen) durch Ihre Kinder oder Teenager verantwortlich. Vielen Dank, dass Sie Produkte und Dienste von Microsoft nutzen.

Seien Sie dennoch vorsichtig

Auch wenn die hier vorgestellte und gezeigte E-Mail kein Fake ist, kann es durchaus sein, dass Betrüger diese Chance nutzen und auf den Zug aufspringen. Dann gaukeln Sie ihnen Ähnliches vor, um Sie über den Tisch zu ziehen. Seien Sie also immer vorsichtig, wenn Sie eine solche Mail erhalten, und checken Sie den Inhalt und den Absender sehr genau.

2 Gedanken zu „Microsoft: „Änderungen an unseren Nutzungsbedingungen“ ist kein Fake!

  • 12. März 2018 um 19:22
    Permalink

    Am 9.3.2018 habe ich Microsoft, Änderungen an unseren Nutzungsbedingungen  das erste Mal stundenlang heruntergeladen.
    Nun wird täglich von vorne heruntergeladen.
    Ich bitte um Hilfe!
    Änderungen an unseren Nutzungsbedingungen 
    Von Microsoft    
    Gesendet Freitag, 09. März 2018 22:46
    An:

    Antwort
  • 4. Juli 2019 um 11:30
    Permalink

    Unglaublich, was sich die „Großen“ so alles einfallen lassen. Wenn ich die sich ständig ändernden Nutzungsbedingungen von Microsoft, Google, YouTube und weitere ALLE „aufmerksam lesen“, wie Sie es bezeichnen, würde, dann hätte ich keine Zeit mehr, für meine eigentlichen Tätigkeiten am PC. Was ist denn das für eine Unsitte geworden, in letzter Zeit seitenlange juristische Texte durchlesen zu müssen, von denen mich direkt höchstens 1% betreffen?!?

    Und das sind nicht mal 3 oder 4 Absätze. Nein, das sind tonnenweise A4-Seiten im „Kleingedruckten Format“, die uns da um die Ohren gehauen werden.

    Man stelle sich nur einmal vor, dass man vor jedem Kirchgang vorher erst mal eine wieder neue Bibel „aufmerksam lesen“ müsste, um überhaupt dann erst in die Kirche gehen zu dürfen.

    Das hat nichts mehr mit ausgewogener Berichtserstattung zu tun, sondern dies ist ein offener ausgebrochener Datenschutzkrieg gegen alle Länder, die allesamt wiederum ihre individuellen Bestimmungen haben.

    Meine Antwort auf diese Massenspammails: kann nur lauten: Alt + Delete …

    nix für ungut!

    Antwort

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