Achtung, Chrome-Nutzer: Erweiterungen jetzt prüfen

Nach dem Google-App-Fail kommt schon der nächste „Skandal“ rund um Google. Jetzt sind die Chrome-Nutzer dran, die Opfer eines Schadcodes in diversen Erweiterungen werden könnten.

Chrome-Nutzer sollten ihre Erweiterungen prüfen (WikimediaImages/pixabay)

Chrome-Nutzer sollten ihre Erweiterungen prüfen (WikimediaImages/pixabay)

Nicht alle Erweiterungen bringen Nutzen

Gerade erst haben wir über den Google Play Store und seine Löschaktion von 60 Apps berichtet, die Schadsoftware beinhalteten. Jetzt kommt schon der nächste Knüppel – diesmal aus dem Hause Iceberg. Die Sicherheitsforscher hatten entdeckt, dass der Google Chrome Browser allerhand Erweiterungen besitzt bzw. installierbare Erweiterungen anbietet, die mit einem Schadcode versehen sind.

Diese Erweiterungen sind betroffen

  • HTTP Request Header
  • Lite Bookmarks
  • Stickies und
  • Nyoogle

Aktuell sind zwar all diese Erweiterungen schon offline (bis auf Nyoogle), das bedeutet aber nicht, dass Sie eine von ihnen installiert haben.

Was macht der Schadcode?

Haben Sie eine dieser Erweiterungen installiert, wird JavaScript dazu missbraucht, Befehle an den Browser zu senden, welche dazu führen, dass Werbung aufgerufen und auf sie geklickt wird – davon bekommen Sie allerdings nichts mit, weil sich das im Hintergrund abspielt.

Was können Sie tun?

Checken Sie am besten jetzt gleich Ihren Browser auf die erwähnten Erweiterungen. Sollten Sie sie installiert haben, löschen Sie sie.


Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen

Ähnliche Beiträge


Schreibe einen Kommentar