Nigeria-Connection – Drahtzieher endlich gefasst!

Sicher ist Ihnen die „Nigeria-Connection“ ein Begriff. Seit über 20 Jahren gehen Betrugsschreiben- und Mails dieser Masche umher. Nun wurde ein wichtiger Drahtzieher geschnappt und festgenommen.

Nigeria-Connection - Drahtzieher endlich gefasst! (Dieter_G/pixabay)
Nigeria-Connection – Drahtzieher endlich gefasst! (Dieter_G/pixabay)

Was ist die „Nigeria-Connection“?

Bei der Nigeria-Connection bzw. deren Masche handelt es sich um eine Betrugsform, bei der Sie beispielsweise per E-Mail kontaktiert werden. In denen dreht es sich um angeblich hohe Summen, die Sie erhalten sollen. Z. B. weil ein (bis dato unbekannter Verwandter oder auch ein völlig Fremder) Sie beerben wollen. Oder aber Sie sollen aus anderen Gründen einen hohen Betrag überwiesen bekommen und dafür eine Provision bekommen.

Wenn Sie darauf eingehen, will man empfindliche Daten von Ihnen haben und Sie müssen erst einmal ein paar „Kosten“ tragen (Beglaubigungen oder Ähnliches). Eventuell hören Sie danach nie wieder etwas. Alternativ wird Ihnen von Problemen berichtet, weswegen die Zahlung noch nicht bei Ihnen angekommen ist. Dann beginnt das Spiel von vorne.

Zahlen sollen Sie z. B. über Western Union, denn das ist kaum zu verfolgen. Das bedeutet, dass Ihr Geld damit weg ist.

Diese Masche ist über 20 Jahre alt und begann 1989 per Fernschreiben. Dennoch fallen immer noch Menschen auf diesen Trick rein.

Michael Neu ist einer der großen Fische

Die Polizei ist mit Hochdruck dabei, diese Betrüger zu fassen. Nach rund 18 Monaten ist der Polizei von Slidell in New Orleans ein Fisch ins Netz gegangen. Er heißt Michael Neu, ist 67 Jahre alt und steht im Verdacht in 269 Fällen Menschen hinsichtlich Betrug und Geldwäsche über den Tisch gezogen zu haben.

„Derstandard.de“ berichtet, dass Michael Neu nicht immer kriminell gewesen ist. Damals habe er in einer wohltätigen Organisation gearbeitet, sich dann aber der Nigeria-Connection angeschlossen haben, in der er als Mittelsmann eingesetzt wurde.

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