So entsteht Phishing: „Emails zu verkaufen“ – Vorsicht!

Sie haben sich schon immer gefragt, woher Spammer und Betrüger Ihre E-Mail-Adresse haben? Eine konkrete Antwort haben wir auch nicht, aber wir können Ihnen zeigen, wie viel E-Mail-Adressen wert sein können.

Emails zu verkaufen?! (Screenshot)
Emails zu verkaufen?! (Screenshot)

Der Verkauf von E-Mail-Adressen

Neben all den Phishing-Mails von Amazon und Co. haben wir heute ein ganz besonderes Leckerchen für Sie.

Bei uns trudelte ein Screenshot ein, der zeigt, wie Millionen E-Mail-Adresse angeboten werden.

Die E-Mails stammen wahrscheinlich von Fake-Gewinnspielen, Phishing-Attaken und noch einigen anderen zwielichtigen Aktionen.

Ob die E-Mail wirklich echt ist und ob man am Ende wirklich die Adressliste ausgehändigt bekommt, ist natürlich wieder eine andere Frage. Wir gehen nicht davon aus, dass ein solches Angebot einfach mal auf den normalen Kommunikationswegen unterbreitet wird – auszuschließen ist es jedoch nicht.

Die Daten dieser Mail:
Absender:
Sina Kaiser <ubexhou@outlook.com>
Betreff: Emails zu verkaufen

So lautet die E-Mail:

Hallo,

Ich verkaufe Emails!

@gmx.de (12,4 Millionen)
@web.de (8,2 Millionen)
@gmx.net (2,4 Millionen)
@t-online.de (8,9 Millionen)
@freenet.de (3,4 Millionen)
@bluewin.ch (2,4 Millionen)

Alle Emails sind geckeckt und aktiv (Stand Dezember 2017)

Kosten pro 1 Million Emails 500 Euro

Falls Sie alle kaufen möchten können wir über den Preis verhandeln!

Ich akzeptiere als Zahlungsmittel nur Bitcoin

Falls Sie interessiert sind kontaktieren Sie mich über Jabber!

Meine Jabber ID: manux@xmpp.jp

oder

manux@jabber.ru

Machen Sie auf keinen Fall beim Phishing mit

Diese E-Mail landete in einem absolut seriösen Postfach – umso erstaunter waren wir darüber. Es könnte sich bei diesem Phishing-Angebot durchaus auch um einen Vorschussbetrug handeln.

Das bedeutet, dass Sie sich daraufhin melden, Geld überweisen sollen (in diesem Fall über Bitcoints, welche nicht zurückverfolgt werden können) und am Ende gar nichts dafür bekommen.

So oder so ist es höchst unseriös. Da Spam und Phishing strafbar sind, sollten Sie sich auf keinen Fall auf so eine Masche einlassen.

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