HTML-Viren

AUF EINEN BLICK
Gefahr Zugriff von außen auf das System
Quelle Präparierte Webseiten
Schutz Regelmäßige Updates des Antivirenprogramms
Entfernen Durch spezielle Antivirussoftware
Beispiele HTML.Internal-Virus, Exploit-MhtRedir.gen, exploit.HTML.Mht

 

HTML-Viren sind kleine Viren oder Trojaner, die im Code einer präparierten Webseite versteckt sind. Der erste Computervirus dieser Art wurde am 9. Oktober 1998 gefunden und seitdem verbreitet sich die Gattung immer weiter. Heutzutage gibt es unzählige Variationen von HTML-Viren.

Gefahr durch HTML-Viren

Eine Gefahr geht dabei von HTML-Viren nur aus, wenn man speziell präparierte Seiten im Internet besucht. Um einen Virus auf dem Computer eines Seitenbesuchers zu installieren, werden dabei häufig Steuerelemente, wie ActiveX oder WSH (Windows Scripting Host), benutzt. Dies geschieht natürlich nur, wenn eben diese Sicherheitslücken aufweisen, nach denen ein solcher Virus gezielt sucht. Mit dem Ausführen dieser Dateien werden dabei entweder weitere Dateien auf den PC des Nutzers heruntergeladen oder andere Dateien mit dem Schadcode infiziert. Geschrieben sind HTML-Viren heutzutage dabei nicht mehr nur in HTML, sondern in allen bekannten Websprachen, wie auch in PHP. Die Erkennung solcher Viren übernimmt meist das Anti-Virus-Programm, welches ebenfalls die Sicherheitslücken der Steuerelemente kennt und diese überwacht.

Schutz vor HTML-Viren

Den besten Schutz vor HTML-Viren bietet ein aktueller Virenscanner. Dieser erkennt den Eindringling und hindert ihn daran, sich auf dem Computer auszubreiten. Manuelles Löschen ist durch einen Schreibschutz nur in den seltensten Fällen möglich.


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