Dateiviren

AUF EINEN BLICK
Gefahr Weit verbreitet, verlangsamt Programm, zeigt häufig Fehlermeldungen
Quelle Downloads, Dateianhänge
Schutz Fremde Dateien auf Viren überprüfen, Aktuelles Antivirenprogramm
Entfernen Unterschiedlich je nach Art, Notfalls Betriebssystem neu aufsetzen
Beispiele Vienna-Virus, Virdem-Virus, Cascade- Virus, Datacrime-Virus

 

Dateiviren gehören zu den meist verbreiteten Virenarten, die es momentan im Internet gibt. Sie sind aufgrund ihrer Verbreitungsart mit den Linkviren verwandt. Sie infizieren Programme, indem sie sich in wichtige Files, zum Beispiel die Exe-Datei einschreiben und dadurch jedes Mal zeitgleich mit dem befallenen Programm gestartet werden. Im Vergleich zu Linkviren lassen Dateiviren die infizierten Programme aber nahezu unbeschadet.

Funktionsweise von Dateiviren

Wie erwähnt schreiben sich Dateiviren in den Quellcode von Programmen ein. Entweder platzieren sie ihren eigenen Code direkt am Anfang oder fügen ihn mitten im Code ein, wodurch der Virencode schwieriger zu entdecken ist. Startet nun ein infiziertes Programm, wird auch automatisch der Dateivirus gestartet. Dieser befällt dann weitere laufende Programme und aktiviert seine Schadensroutine.

In den meisten Fällen verlangsamt der Virus das System und überschwemmt den Bildschirm mit Fehlermeldungen und Pop-Ups. Es gibt allerdings auch ein paar Varianten von Dateiviren, die durch Umschreibung der Exe-Datei eines Programmes dafür sorgen, dass die Viren vor dem Programm aktiviert werden. Die Änderung verursacht Fehler im restlichen Quellcode des Programmes und lässt diese Abstürzen.

Verbreitungsart der Dateiviren

Dateiviren hängen sich an Downloads und E-Mail-Anhänge an. Der Nutzer bemerkt nicht, dass er den Virus verbreitet, da er durch die falschen Meldungen und Pop-Up-Fenster abgelenkt werden.


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