Würmer

Würmer sind eigenständige und bösartige Computerprogramme, die sich explosionsartig verbreiten. Dabei gehen sie unterschiedliche Wege. Manche nutzen bekannte Sicherheitslücken. Andere versenden E-Mails, in deren Anhänge sie Kopien von sich verstecken.

Wiederum andere vervielfältigen sich über mobile Massenspeicher, XSS-Schwachstellen in Webanwendungen, IRC, Instant Messaging oder Peer-to-Peer-Netzwerke.

Immenser Schaden möglich

Ein einziger Wurm kann ganze Netzwerke lahmzulegen. Der verursachte Schaden kann immens sein. Beispielsweise verursachte der Wurm „Loveletter“ weltweit einen geschätzten Schaden von 10 Milliarden Dollar.

Tipps zur Würmerabwehr

Firewall und Virenscanner sind für alle Pflicht, die ins Internet gehen. Vorsicht ist beim Öffnen von E-Mail-Anhängen geboten. Ein E-Mail-Anhang mit den Dateiendungen .exe, .com, .vbs, .bat, .sys und .reg birgt eine besonders große Gefahr in sich. Nur wer sicher ist, dass die eingehende Nachricht von einem vertrauenswürdigen Absender stammt, sollte einen derartigen Anhang öffnen.

Auch Dateien auf mobilen Massenspeichern sollte nur öffnen, wer sich zuvor von der Vertrauenswürdigkeit des Absenders überzeugt hat. Da viele Würmer bekannte Sicherheitslücken nutzen, ist es wichtig die Schwachstellen auf seinem Rechner bzw. in seinem Rechnerverbund zu kennen und – so weit wie möglich – zu beheben.

Schwachstellenscanner wie Nessus oder OpenVAS unterstützen dabei. Häufig führen Fehler in System- und Anwendungssoftware zu Sicherheitslücken. Aus diesem Grund sollten stets die neuesten Versionen installiert sein.

Wer sich mit geeigneten Maßnahmen schützt, braucht Loveletter & Co. nicht zu fürchten.


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