Trojaner

Als Trojaner oder Trojanisches Pferd wird ein Computerprogramm bezeichnet, das sich als eine sinnvolle Anwendung ausgibt – und dahingehend oft auch funktioniert) -, gleichzeitig jedoch, ohne dass der Benutzer dies merkt, andere Aktionen im Hintergrund ausführt. Das erste Trojanische Pferd in der Computerwelt wurde bereits im Jahr 1975 programmiert: Es war das Spiel “Pervading Animal” – bis heute steht jedoch nicht fest, ob der schadhafte Teil des Programms absichtlich erstellt wurde oder ob es sich um einen Programmierfehler handelte.

Charakteristik von Trojanern

Der wichtigste Unterschied eines Trojaners zu einem Virus ist, dass sich ein Trojaner nicht selbständig verbreiten kann. Trojaner werden meist über das Internet verbreitet und werden dann aktiv, wenn der Anwender das Programm, hinter dem sich der Trojaner verbirgt, startet.

Typische Schadfunktionen eines Trojaners sind das Ausspähen von Daten, die Fernsteuerung von Rechnern oder die Überwachung des Datenverkehrs. Auch das Benutzerverhalten des Anwenders kann mittels eines Trojaners ausgespäht werden.

Was kann man gegen Trojaner tun?

Das sicherste Mittel gegen Trojaner ist der Verzicht auf das Herunterladen von Programmen, die aus unsichereren oder verdächtigen Quellen stammen. Zwar können viele Antivirenprogramme auch Trojaner erkennen und blockieren, sie bieten jedoch keinen absoluten Schutz gegen Trojaner, weil solche ständig neu in Umlauf gebracht werden.

Es gibt auch Trojanische Pferde, die Antivirensoftware blockieren oder manipulieren können. Besonders schwierig ist die Entfernung eines Trojaners, der bereits auf dem System ausgeführt wird.


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