Fax Spam

Fax Spam umfasst Infopost und Werbung per Telefax, die unerwünschten versendet werden. Ein großer Teil dieser Telefaxe landen ungelesen im Altpapier.

Bedingt durch die Verschwendung von Verbrauchsmaterialien wie Papier und Toner, geht mit dieser Flut an Faxen auch ein wirtschaftlicher Schaden für die Betroffenen einher. Zusätzliche Belastungen können durch permanentes Klingeln auftreten, wenn ein Kombinationsgerät aus Telefon und Fax verwendet wird.

Beschwerde bei der Bundesnetzagentur

Gesetzliche Regelungen zum Thema Fax Spam

Der Versand von Werbung in Form von Faxen oder Anrufen ist als Telemarketing prinzipiell zulässig. Doch die Reglementierung hier zu wurde in den letzten Jahren stark ausgeweitet.

So müssen die Anbieter beispielsweise ihre Rufnummern übermitteln und sind leichter für den Verbraucher identifizierbar. Verstößt ein Anbieter gegen die Regelungen, muss der Betroffene jedoch immer noch selbst aktiv werden.

Unterlassungsansprüche müssen per Gericht erwirkt werden. Jedoch ist die Rechtslage hier weitestgehend verbraucherfreundlich gestaltet.

Schutz abseits vom Gericht

Dieser Weg sollte jedoch als letzter Schritt gesehen werden. Jeder Faxbesitzer hat ein paar Möglichkeiten sich im Vorfeld vor dem Empfang von Fax Spam zu schützen. Der einfachste Weg ist die Verbindung des Faxgerätes zeitweise zu trennen, sobald dieses nicht benötigt wird. Hierdurch lässt sich beispielsweise die Nachtruhe wieder herstellen.

Übermittelte Rufnummern von Anbietern können auch gezielt blockiert werden. Eine weitere technische Lösung für dieses Problem ist der generelle Empfang von Faxen per PC.

Dies empfiehlt sich für Benutzer, die permanent empfangsbereit sein müssen. Hier können die eingegangenen Faxe bequem sortiert, und die Materialkosten für Drucker und Papier so minimiert werden.


Weitere Infos im Bereich Spam


Ein Kommentar zu “Fax Spam”

  1. CL sagt:

    Beschwerde bei der Bundesnetzagentur = toter link (404)


Hinterlasse eine Antwort