Kettenbriefe

Fast jeder hat schon einmal einen der sogenannten Kettenbriefe in seinem elektronischen Briefkasten vorgefunden. Kennzeichen dieser E-Mails ist die Aufforderung, ihn an Freunde und Bekannte weiterzuschicken. Häufig wird sogar eine bestimmte Anzahl an Empfängern vorgegeben.

Nicht ganz so harmlos wie es scheint

So harmlos diese Kettenbriefe auf den ersten Blick daherkommen mögen (immerhin sind die Absender in der Regel Bekannte oder sogar gute Freunde), gibt es doch gute Gründe, der Bitte zum Weiterversand nicht nachzukommen – auch dann nicht, wenn in einigen Briefen für diesen Fall drohendes Unheil verkündet wird.

Es liegt in der Natur der Sache, dass sich bei einem im Umlauf befindlichen Kettenbrief mit der Zeit eine Menge E-Mail-Adressen ansammeln, die für jedermann einsehbar sind. Denn zumeist werden die Mails unter Nutzung der Funktion CC und nicht BCC weitergeleitet. Nur bei Letzterem bleibt die Empfängerangabe verdeckt. Somit sind Kettenbriefe eine wahre Fundgrube für Adressensammler und Spamversender.

Noch größer wird die mögliche Gefahr, wenn dem Brief eine Datei angehängt ist: etwa ein Bild oder eine PowerPoint-Präsentation. Hinter diesen Datein können sich Computerviren oder Trojaner verstecken, die Passwörter ausspionieren oder den Computer lahmlegen.

Der richtige Umgang mit Kettenbriefen

Kettenbriefe zu ignorieren, hat sich bislang als effektivster Weg erwiesen, um Schäden zu vermeiden. Landet diese Art Post von Freunden und Bekannten im E-Mail-Postfach, ist es am besten, den Versender bei nächster Gelegenheit darauf hinzuweisen, dass man an derlei Briefen keinen Gefallen findet. Grundsätzlich sollten angehängte Dateien mit der Endung exe nicht geöffnet werden, da es sich dabei um ausführende Programme handelt, die Schäden verursachen können.


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