Vorsicht vor Angeboten für Fake-Wohnungen

Sie sind gerade auf Wohnungssuche und fast schon am Verzweifeln, weil sich einfach nichts Passendes finden lässt? Dann sind sie das perfekte Opfer für sogenannte Fake-Wohnungen, die mal wieder die Immobilienportale überschwemmen.

Betrug per Airbnb

Wie die Verbraucherzentrale Niedersachsen berichtet, hatte sich eine Wohnungssuchende als Interessentin für eine Wohnung gemeldet, die auf Immobilienscout zu finden war.

Nachdem Sie Kontakt aufnahm, sollte sie ohne Weiteres die angebotene Wohnung mieten können, wurde aber für die Abwicklung auf Airbnb verwiesen, wo die Wohnung dann für eine Besichtigung registriert wird.

Dann aber würden die erste Miete und die Kaution fällig werden – vor der Besichtigung. Der Schlüssel würde sich angeblich in den Händen eines Vertreters von Airbnb befinden. Sollte die Wohnung dann gefallen, könne der Vertrag unterschrieben werden, wenn nicht, würde man das Geld innerhalb von 24 Stunden zurück erhalten.

Dass das nicht passieren wird, sollte wohl klar sein.

Die Betrüger werden immer besser

Während es vor ein paar Jahren noch sehr einfach war, Fake-Wohnungen zu erkennen, sind die Betrüger heute besser auf Zack. Damals waren es vor allem extrem gut eingerichtete und gepflegte Wohnungen zu Preisen von Sozialbauten in den besten Vierteln einer Stadt.

Heute sind ihre Tarnungen geschickter und das setzt voraus, dass Sie skeptisch bleiben und lieber drei Mal hinterfragen, bevor Sie sich auf einen schlechten Deal einlassen.

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie mögliche Fake-Wohnungen:

  • Sie sollen z. B. für eine Schlüsselübergabe oder Besichtigung in Vorkasse treten
  • Auch ein typisches Zeichen ist es, wenn Sie die Wohnung ohne Besichtigung, Angaben von Ihnen oder ähnliches bekommen
  • Der Vermieter/aktuelle Mieter berfindet sich derzeit im Ausland (Sie aber können die Wohnung gegen eine Kaution für den Schlüssel besichtigen)
  • Geld soll an ausländische Banken, Geldtransferinstitute oder ein Übernachtungsportal überwiesen werden
  • Sie sollen sich auf einer kostenpflichtige Wohnungsliste eintragen

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