Achtung, „Game of Thrones“-Malware im Umlauf

Die US-amerikanische Fantasy-Fernsehserie „Game of Thrones“ ist derzeit wieder in aller Munde. Es scheint, als gäbe es kein anderes Thema mehr. Das lockt Betrüger an, die alles andere im Sinn haben, als den Fans etwas Gutes zu tun.

Game of Thrones-Malware im Umlauf (Screenshot Facebook)

Game of Thrones-Malware im Umlauf (Screenshot Facebook)

„Game of Thrones“-Malware sorgt für Ärger

Ob es Absicht oder nicht war, dass unter anderem Skripte zur aktuellen Staffel von „Game of Thrones“ an die Öffentlichkeit gekommen sind, macht jeder für sich entscheiden. Fakt ist aber, dass das auf großes Interesse stößt und nicht nur die anlockt, die spoilern wollen.

Jetzt sind auch Betrüger auf den Zug aufgesprungen. Nur die wollen Sie nicht spoilern, die haben einfach nur einen Weg gefunden, Ihre Neugierde möglichst intelligent auszunutzen.

So lautet die Warnung auf huffingtonpost.de:

Wer eine Mail mit „Game of Thrones“-Spoilern bekommt, sollte vorsichtig sein: Hacker versuchen Fans der Serie Malware auf den Rechner zu schmuggeln

Was hat es damit auf sich?

Der Originalbericht kommt von „The Verge“. In dem Artikel heißt es, dass derzeit eine echte Spamwelle durch die Postfächer geht. Darin wird angeteasert, dass, würde man den Link, welcher mitgeschickt wird, besuchen, man ein paar tolle Details erfährt.

Nicht jeder ist Anti-Spoiler oder wird einfach von der Neugierde gepackt, sodass es nicht unwahrscheinlich ist, dass der eine oder andere sich darauf einlässt.

Das Ende von Lied ist ein Trojaner, den man sich auf dem Rechner installiert. Dieser spioniert dann die Daten aus, könnte neue Software installieren und jede Menge Schaden anrichten. Die Betroffenen merken dies meist erst, wenn es schon zu spät ist.

Die „Game of Thrones“-Malware tut wohl so ziemlich alles, nur eben nichts über den Verlauf der Serie berichten.

übrigens soll das nicht umsonst sein. Die 5. Folge der Staffel soll 10 Dollar kosten, die 6. 20 und die 7. 30 Dollar. Wer alle Folgen sehen möchte, soll „nur“ 50 Dollar bezahlen.

Somit ist man also nicht nur Geld los, sondern hat dafür, dass man ausspioniert wird, auch noch Geld bezahlt. Damit sahnen die Betrüger doppelt ab.


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