Fake-Postbank-Mail: “ mehrfache Falscheingabe des PINs“

Derzeit geht eine Fake-Postbank-Mail durch die E-Mail-Fächer, die Sie auf keinen Fall ernst nehmen sollten. Angeblich sei Ihr Konto gesperrt worden und nun sei Ihre Handlung erforderlich.

– – – Die Postbank ist nicht der echte Versender dieser Betrugsmails. Sie werden von Betrügern verfasst und daraufhin in Massen versendet. – – –

Fake-Postbank-Mail im Umlauf (dimitrisvetsikas1969/pixabay)

Fake-Postbank-Mail im Umlauf (dimitrisvetsikas1969/pixabay)

Konto temporär gesperrt – zu Ihrer Sicherheit

Als Bankkunde und Nutzer des Online-Bankings sind Sie darauf bedacht, möglichst große Sicherheit zu erfahren. Leider ist diese, wo Sie Ihnen versprochen wird, oftmals das größte Risiko.

Zum Beispiel, wenn Ihnen eine E-Mail von der Postbank ins Postfach flattert, in der es um Ihr angeblich gesperrtes Konto geht, weil Ihre Pin mehrfach falsch eingegeben worden sei. Damit Sie auch weiterhin Ihr Konto nutzen können, sollen Sie nun einen Link anklicken und Ihre Daten bestätigen.

Wenn Sie das tun, begehen Sie den womöglich größten Fehler Ihres Lebens, weil Sie damit den Betrügern, die hinter solchen Mails stecken, Tür und Tor öffnen.

So lautet die Fake-Postbank-Mail:

Sehr geehrter Kunde,

ihre Postbank ID wurde durch mehrfache Falscheingabe des PINs aus sorgfaltspflichtigen Gründen temporär gesperrt. Die Limitierung kann nur durch einen Datenabgleich Ihrer Daten oder einem unterschriebenen Brief an die Postbank aufgehoben werden.

Link zum Datenabgleich: Hier

Weitere Infos finden Sie auf unsere Internetseite oder bei ihrem persönlichen Kundenberater.

Hinweise

Aktualisieren Sie in regelmäßigen Abständen Ihren Browser
Nutzen Sie ein aktuelles Antiviren Programm
Adblocker und Firewall
Klicken Sie nicht auf Links von fremden Absendern
Geben Sie ihr Passwort nicht an Dritte weiter

Melden Sie sich auf keinen Fall über den Link an

Auf keinen Fall sollten Sie sich über einen solchen Link anmelden. Das führt nur dazu, dass Sie auf einem gefälschten Login landen und Ihre Daten, würden Sie sie eingeben, abgegriffen werden. Ihre Daten werden dann dazu missbraucht, Fake-Shops zu eröffnen oder andere kriminelle Dinge zu tätigen.

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Phishing-Mails:

  • Sie sind kein Postbank-Kunde und waren niemals einer
  • Keine persönliche Anrede und persönlicher Ansprechpartner
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Sie werden aufgefordert, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren bzw. sich einzuloggen
  • Fehlender Hinweis in Ihrem Account (sofern einer besteht)
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)
  • Keine Bank der Welt wird einen solchen Datenabgleich per E-Mail verlangen


Wenn Sie reingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware oder engagieren Sie einen PC-Fachmann, der Ihren PC überprüft
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch ganz einfach online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

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