Vorsicht, PayPal-Phishing: „ungewöhnliche Aktivitäten in Ihrem Konto“

Wenn Sie eine Mail bekommen, bei der Sie nicht sicher sind, ob es sich um PayPal-Phishing handelt, oder nicht, sind Sie bei uns genau richtig. Aktuell geht wieder eine Betrugsmail herum, die Ihnen von einer möglichen Sperrung Ihres Kontos berichtet.

– – – PayPal ist nicht verantwortlich für diese Phishing-Mail. Dahinter stecken Kriminelle! – – –

Vorsicht, PayPal-Phishing! (CopyrightFreePictures/pixabay)

Vorsicht, PayPal-Phishing! (CopyrightFreePictures/pixabay)

Temporär gesperrtes PayPal-Konto

Gehören Sie auch zu den Menschen, die ohne Ihr PayPal-Konto kaum noch leben könnten? Kein Wunder, denn es erleichtert die Online-Einkäufe um ein Vielfaches. Umso schockierter sind manche von Ihnen, wenn Sie eine E-Mail bekommen, die so aussieht, als sei sie von PayPal höchstpersönlich und in der es heißt, es seien ungewöhnliche Aktivitäten festgestellt worden.

Was das genau bedeutet, wird in der E-Mail aber nicht erklärt, nur, dass aufgrund dessen, eine temporäre Sperrung erfolgt sei. Diese würde in eine dauerhafte umgestellt, wenn Sie sich nicht über den Link innerhalb von 48 Stunden anmelden.

Seien Sie unbesorgt, denn diese E-Mail ist typisches PayPal-Phishing und mit der Deadline soll der Druck auf Sie erhöht werden, den Link anzuklicken. Tun Sie das auf keinen Fall, denn ansonsten sind Sie Ihr Konto los!

So lautet die Phishing-Mail

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

durch unser Sicherheitssystem wurden ungewöhnliche Aktivitäten in Ihrem Konto [Ihre E-Mail-Adresse] festgestellt.
Der Ursache dieser Aktivitäten kann durch verschiedene Handlungen ausgelöst worden sein. Ihr Kundenkonto mussten wir aufgrund dieser Vorkommnisse vorübergehend sperren.

Diese Einschränkung ist nur temporär und kann mit Ihrer Hilfe umgehend wieder aufgehoben werden. Bitte klicken Sie dazu auf „Weiter zu PayPal“, um sich als Konto-Inhaber zu verifizieren. Dies ist kostenlos und dauert nur eine Minute. Anschließend können Sie Ihr Konto wieder wie gewohnt nutzen. Sollten Sie nicht innerhalb von 48 Stunden Ihre Daten bestätigen, wird Ihr Konto zur Sicherheit dauerhaft deaktiviert.

Viele Grüße
Ihr PayPal-Service

Weiter zu PayPal [Link]“

PayPal-Phishing lockt Sie in die Falle

Wie immer finden Sie in der Phishing-Mail einen Link, den Sie besser nicht anklicken. Würden Sie es tun, würden Sie auf einen mehr oder weniger gut gemachten Login gelangen, der dem echten PayPal-Login zum Verwechseln ähnlich sieht.

Allerdings können Sie sich auch mit wilden Buchstabenkombinationen anmelden – ein sicheres Zeichen für einen derartigen Betrugsversuch. Die eingegebenen Daten gehen direkt an die Datenbanken der Betrüger, die dann Ihr Konto übernehmen und damit beispielsweise Fake-Shops eröffnen, (illegale) Bestellungen tätigen und noch vieles mehr. Seien Sie also vorsichtig!


Löschen Sie diese und ähnliche Mails an besten direkt und warnen Sie auch Ihre Kontakte. Antworten Sie auch auf keinen Fall auf derartige Mails, wenn Sie nicht zeigen wollen, dass Ihre E-Mail-Adresse aktiv benutzt wird.

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Phishing-Mails:

  • Sie haben kein PayPal-Konto und hatten nie eins
  • Keine persönliche Anrede und persönlicher Ansprechpartner
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Sie werden aufgefordert, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Fehlender Hinweis in Ihrem Account
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)


Wenn Sie reingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware oder engagieren Sie einen PC-Fachmann, der Ihren PC überprüft
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch ganz einfach online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

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