Hackerkönig Peter Yuryevich Levashov wurde gefasst

Spam nervt und alle. Unerwünschte Werbung ist jedoch die eine Seite des Internets, während Betrugsversuche in Form von gefälschten Markenartikeln oder angeblichen Dates, die andere sind. Zum Glück geht die Polizei stark gegen solche Verbrecher vor, sodass ihr gerade wieder ein Coupe geglückt ist.

Hackerkönig Peter Yuryevich Levashov wurde gefasst (lechenie-narkomanii/pixabay)

Hackerkönig Peter Yuryevich Levashov wurde gefasst (lechenie-narkomanii/pixabay)

Hackerkönig Peter Yuryevich Levashov ist einer der größten Spammer der Welt

Es ist nicht der erste Schlag gegen Hacker und Betrüger, doch wenn einem ein solcher Fisch ins Netz geht, wie es bei Peter Yuryevich Levashov der Fall ist, ist das durchaus ein Grund zur Freude. Der Russe wurde am vergangenen Montag gefasst, der als Kopf des Kelihos-Botnetzs gilt.

Dabei handelt es sich um ein Netzwerk, welches aus verseuchten PCs besteht. Sie hatten die Aufgabe, weltweit Phishing-Mails zu verschicken, um so an Kreditkartendaten zu kommen und noch mehr Computer mit Schadsoftware zu infizieren. An dieser Stelle sprechen wir von ca. 100.000 Rechnern.

Seine Einnahmen erzielte der Hackerkönig Peter Yuryevich Levashov durch die Vermietung dieses Botnetzes. Laut Medienberichten heißt es, dass eine Million Spam-Mails rund 300 Dollar kosteten. Wer das Netzwerk für Phishing nutzen wollte, musste 500 Dollar zahlen.

iTunes-Passwort wurde zum Verhängnis

Auch wenn das nicht nach viel Geld klingt, so konnte er sich damit eine goldene Nase verdienen. Damit war auch mal ein Familienurlaub drin. Der letzte ging nach Spanien, wo er dann auch gefasst wurde – nach langen Ermittlungen.

Trotz der Vorsorgen des Hackerkönigs war die Polizei besser, denn diverse IPs und Login-Daten wurden vergleichen. Am Ende machte er einen Fehler, den so ziemlich jeder auf der Welt macht: Gerade er nutze ein unsicheres Passwort mehrmals. Er nutzte für Seiten wie FourSquare, Apple und Google dieselben Daten, die er auch für sein iTunes-Konto nutzte.

Es ist eigentlich ein ziemlich witziger Gedanke, dass ausgerechnet ein Krimineller dieser Sorte diesen Fehler macht. Umso besser für die Polizei und die Menschen, die Angst vor Phishing- und Spam haben. Nun gibt es einen weniger auf der Welt.


Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen

Ähnliche Beiträge


Schreibe einen Kommentar