Amazon-Phishing: Nutzerkonto-Daten überprüfen oder 49,95 EUR zahlen

Nach den Verkäufern, sind nun wieder die Käufer dran, mit Amazon-Phishing-Mails über den Tisch gezogen zu werden. Diesmal gehen die Betrüger auf Nummer Sicher und setzen Sie so richtig unter Druck.

– – – Amazon ist nicht verantwortlich für diese Phishing-Mail. Dahinter stecken Betrüger, die den guten Namen für sich missbrauchen! – – –

Amazon-Phishing

Amazon-Phishing

Reagieren oder zahlen Sie!

Die aktuelle Amazon-Phishing-Mail ist ein Mix aus allem, was wir Ihnen schon einmal vorgestellt haben.

Zunächst erhalten Sie die Info, dass verdächtigen Aktivitäten festgestellt wurden und Ihr Amazon-Konto deswegen gesperrt worden wäre bzw. eingeschränkt wurde und gesperrt werden soll. Gerade jetzt, über die Ostertage ist das ganz schön ärgerlich, wenn man ein bisschen Online-Shopping betreiben möchte.

Zum Glück können Sie Ihre Daten überprüfen, wenn Sie auf den Link in der E-Mail gehen und dann ist alles beim Alten. Wenn Sie aber gerade keine Zeit haben und das nicht innerhalb der nächsten 14 Tage erledigen, droht Ihnen eine Gebühr von knapp 50 Euro. So soll der Zugzwang erhöht werden – auf den Sie sich aber auf keinen Fall einlassen sollten, denn diese E-Mail ist absoluter Fake!

Die Daten dieser Mail:
Betreff: Achtung: Ihr Nutzerkonto wurde gesperrt!
Absender: Amazon Kundenservice
Leitet auf: http://amazon-info.de-zentrale.ru/veto…

Amazon Original und Fälschung

Amazon Original und Fälschung

So lautet das Amazon-Phishing:

Guten Tag,

Ihr Amazon-Nutzerkonto wurde auf Grund von verdächtigen Aktivitäten eingeschränkt.
Aus Sicherheitsgründen ist die Eingabe Ihrer hinterlegten Daten notwendig.

Kommen Sie dieser E-Mail innerhalb 14 Tagen nicht nach, wird Ihr Nutzerkonto aus
Datenschutzgründen gesperrt. Auf Grund einer manuellen Überprüfung dieses Sachverhaltes,
müssen wir eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 49,95 EUR erheben.
Aufgrund der genannten Umstände klicken Sie bitte auf „Weiter zur Überprüfung“
um einen kostenfreien Datenabgleich durchzuführen.

Weiter zur Überprüfung [LINK]

Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihr Verständnis in dieser Angelegenheit.

Amazon.de

Dies ist eine automatisch versendete Nachricht.
Bitte antworten Sie nicht auf dieses Schreiben, da die Adresse nur zur Versendung von E-Mails eingerichtet ist.

Die Krux des Fake-Logins

Ansonsten ist diese Amazon-Phishing-Mail ziemlich ähnlich zu anderen ihrer Art. Sie sollen auf einen Link klicken, der Sie zu einem sehr gut gemachten, aber dennoch gefälschten Login führt. Bis auf die URL in der Browserzeile und ein paar Details, sieht er dem Echten fast gleich. Da ist ein geschultes Auge nötig, doch im besten Fall klicken Sie gar nicht erst auf den Link, weil Ihnen der Inhalt der Mail schon komisch vorkommt oder Ihr Spam-Filter schon vorsortiert hat.

Würden Sie Ihre Daten eingeben, würden Sie sie an Betrüger weiterleiten, die daraufhin Ihr Konto übernehmen und die Infos zu anderen illegalen Aktivitäten nutzen.

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Phishing-Mails:

  • Sie sind kein Amazon-Kunde und waren nie einer
  • Keine persönliche Anrede
  • Schlechte Rechtschreibung und Grammatik
  • Fehlender Hinweis in Ihrem echten Account
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Keine https-Verbindung
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)


Wenn Sie reingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware oder engagieren Sie einen PC-Fachmann, der Ihren PC überprüft
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch ganz einfach online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

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