Volksbank-Phishing: „hinterlegte Mobilnummer noch nicht vollständig“

Das Volksbank-Phishing findet derzeit einfach kein Ende. Immer wieder tauchen neue Phishing-Mails auf, die Sie in die Falle locken wollen. Lassen Sie sich davon nicht verunsichern. Keine von Ihnen ist echt! Die Volksbank ist nicht der Absender dieser Mails, sondern schlicht und ergreifend Betrüger.

Volksbank-Phishing

Volksbank-Phishing

Richtige Mobilfunknummer für maximalen Schutz!?

Auch heute wollen wir Ihnen wieder einmal von einer Volksbank-Phishing-Mail berichten, die derzeit in vielen E-Mail-Fächer eingetrudelt ist. Der eine oder andere ist mit Sicherheit auch schon auf den Inhalt reingefallen. Damit Ihnen das nicht passiert, sind wir da und informieren Sie über die aktuellste Betrugsmail.

Dieses Mal wird Ihnen die Story von einer falsch hinterlegten Handynummer aufgetischt, die Sie nun aktualisieren bzw. vervollständigen sollen. Alles dient dem Schutz, angeblich. Lassen Sie sich davon nicht einlullen, denn alles, was in dieser Mail steht, ist erstunken und erlogen.

Immer wieder werden die tollsten Geschichten erfunden, um Ihnen einen vom Pferd zu erzählen. In der Regel geht es um Daten, die aktualisiert werden müssen, um Sicherheitsprobleme oder Ähnliches. Alles zielt darauf ab, dass Sie schnell handeln und Ihre persönlichen Daten preisgeben.

Die Daten dieser Mail:
Betreff: Wichtig: Vervollständigen Sie Ihre Kontoinformationen
Absender: info@vr-banken.de
Leitet auf: http://mobil-bestaetigung.net/online-banki…

So lautet die Volksbank-Phishing-Mail:

Hallo (Ihr Name),

unser System hat festgestellt, dass die in Ihrem Konto hinterlegte Mobilnummer noch nicht vollständig bestätigt wurde. Wir bitten Sie hiermit, dies nachzuholen, um Ihnen weiterhin maximalen Schutz gewährleisten zu können.

Bestätigen (LINK)

Bis zur Bestätigung Ihrer Mobilnummer sind keine Ein -und Auszahlungen möglich. Sofort nach Bestätigung wird diese Maßnahme aufgehoben.

Mit freundlichen Grüßen
Deutsche Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V.

Volksbank-Phishing-Fake-Lgin

Volksbank-Phishing-Fake-Lgin

Der Link zum Datenklau

Sicher ahnen Sie schon, was passiert, wenn Sie auf den Link klicken. Für alle, die es nicht erahnen können, aber dennoch wissen möchten, was passiert: Es öffnet sich eine Seite, auf der Sie sich „einloggen“ sollen. So schlecht, wie dieser angebliche Volksbank-Login gemacht ist, sollte Ihnen bereits auffallen, dass es sich hierbei um einen Fake handeln muss. Normalerweise geben sich die Betrüger mehr Mühe, aber das ist nur gut für Sie, weil Sie so leichter solche Betrügermails erkennen können.

Geben Sie auf gar keinen Fall Ihre Daten ein, denn diese gelangen ohne Umschweife in die Datenbanken der Kriminellen, die damit allerhand Schindluder treiben werden. Ihre Daten werden dann dazu benutzt, Fake-Shops zu eröffnen, Bestellungen auf Ihren Namen zu tätigen oder Ihr Konto zu plündern – die Möglichkeiten sind ganz verschieden, aber alles läuft darauf hinaus, dass Sie zu Schaden kommen.

Was Sie aktiv tun können

Auch, wenn es noch so verlockend ist, klicken Sie am besten keine Links in irgendwelchen E-Mails an. Schon gar nicht, wenn Sie mit dem Unternehmen, von dem die Mail angeblich kommen soll, nichts zu tun haben. Wer von Ihnen kein Volksbank-Kunde ist, wird auch niemals eine E-Mail bekommen – mal davon abgesehen, dass kein Unternehmen der Welt Sie in dieser Form darum bitten würde, Ihre Daten zu aktualisieren.

Warnen Sie außerdem Ihre Kontakte vor diesen und anderen Phishing- und Spammails. Dazu können Sie gerne unseren Link benutzen, um schnell und einfach zu handeln.

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Phishing-Mails:

  • Sie sind kein Volksbank-Kunde und waren nie einer
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Die Link-URL und die Absenderadresse klingen „irgendwie seltsam“
  • Sie sollen Ihre Daten über einen Link „aktualisieren“
  • Sie können sich mit Fantasiedaten „einloggen“
  • Kein Hinweis in Ihrem Account
  • Kein persönlicher Ansprechpartner
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)


Wenn Sie hereingefallen sind:

  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

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