Gefährlicher Facebook-Trojaner

Wie arbeitet der Trojaner

Trojaner
Der Trojaner greift über Facebook an (Bild: Peter Eggermann/fotolia.de)

Über Facebook wird dem Benutzer ein ominöser Link angezeigt, dieser kann, muss aber nicht folgende Form aufweisen: http://snipurl.com/…
Über zusätzliche Informationen zum Trojaner ist bisher nicht viel bekannt, daher wird vor allem davor gewarnt, irgendwelche Links anzuklicken.

Facebook-Verbreitung

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Sobald der betroffene Nutzer den Link anklickt, wird er auf eine andere Webseite weitergeleitet, die starke Ähnlichkeiten zur Videoplattform YouTube aufweist. Sobald dort ein Video abgespielt werden soll, folgt eine Aufforderung ein Add-on mit Namen „Nestar“ zu downloaden und zu installieren.

Sobald dieses Add-on arbeitet, wird der Trojaner weiterverbreitet und schadet dem System. Die Kontaktliste in Facebook wird automatisch mit dem schädlichen Link versorgt.

Gegenmaßnahmen ergreifen

Sollte man als User tatsächlich von dem Trojaner befallen sein, müssen zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden. Zuerst sollte das gefährliche Add-on ausgeschaltet und deinstalliert werden. Es empfiehlt sich, einen gründlichen Check durch ein aktuelles Virenprogramm vornehmen zu lassen.

Da die Wirkungsweise des Trojaners nicht genau bekannt ist, sollte im schlimmsten Fall auch die Bank über den Angriff auf den eigenen PC informiert werden, Online-Banking ist bis zur genaueren Klärung zu vermeiden. Hinzu kommt, dass die abgespeicherten Passwörter auf dem PC ausgespäht worden sein könnten, weswegen diese zu ändern sind. Jede Maßnahme, die die Sicherheit erhöht ist anzuraten, damit es kein böses Erwachen gibt.

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