Postbank Spam: Beschränkung auf Rechnung

Vorsicht ist vor einer Spam-Mail geboten, die angeblich von der Postbank stammt. Der Betreff lautet in etwa „Auf Ihre Rechnung in Postbank Die Bank ist die Beschrankung aufgelegt“. In der Mail wird, wenn auch in kaum verständlicher Weise, dazu aufgefordert, die angehängte Datei zu öffnen. Doch dieser Dateianhang darf auf keinen Fall geöffnet werden!

Leicht als Spam zu identifizieren

Sämtliche Elemente der vermeintlichen Postbank-Mail deuten auf deren betrügerische Absicht hin:

Sehr geehrter Benutzer,
Postbank Die Bank pruft die Rechnungen der Kunden periodisch,
Um die Gaunerei und\oder die ungesetzlichen Geschafte zu prufen und zu verhindern.

Nach einem solcher Prozesse, auf Ihrem der Rechnung waren die verdachtigen Nichtubereinstimmungen gefunden.

Damit die Unbequemlichkeiten, die fur Ihre Rechnung zutreffen, solche wie den Stop oder die Beschrankung zu meiden, bitte, fullen Sie die Form aus, um Ihre personlichen Daten zu prufen.

Damit es zu machen, beladen Sie auch fullen Sie unsere Form aus. Sie konnen sie in der Anlage zum Brief finden.

Hacker

Mit einer fragwürdigen Begründung sollen die Opfer zum Öffnen des schädlichen Dateianhangs verleitet werden. (Bild:XtravaganT/Fotolia)

In der Absender-Zeile steht zwar „Postbank“, jedoch erscheint als Herkunft die Adresse outlastingzm@textzellent.de. Die Adresse der uns zugesendeten Spam-Mail wurde mithilfe eines Generators erstellt und kann bei gleichem Nachrichteninhalt bei jedem Empfänger anders aussehen. Grundsätzlich sollte deshalb bei allen eingehenden E-Mails der Domainname hinter dem @-Zeichen überprüft werden, um betrügerische Nachrichten sofort zu erkennen.

Schon der Betreff zeigt, dass kein Postbank-Mitarbeiter diese Mail verfasst haben kann, denn es wurden Wörter ohne jeglichen Zusammenhang verwendet. Die unverständliche Grammatik sowie einzelne Indizien im Text (beispielsweise die Wörter „Brief“ oder „Gaunerei“) deuten darauf hin, dass eine anderssprachige Nachricht mit einem Übersetzungsprogramm ins Deutsche übertragen wurde. Zudem existieren die Umlaute ä, ö und ü nicht.

  • Auffällig ist weiterhin, dass der Name „Postbank Die Bank“ verwendet wird. Eine solche Bezeichnung für diese Bank gibt es nicht.
  • Auch zeigt sich die in Spam-Mails meist fehlende persönliche Anrede, so heißt es nur „Sehr geehrter Benutzer“.
  • Ebenso wenig sind Grußformel sowie Ansprechpartner vorzufinden.

Unverständlich aber gefährlich

Bei einer derart ungeschickten Formulierung einer E-Mail sollte für die wenigsten klar sein, worum es überhaupt geht. Die Nachricht gibt vor, dass Rechnungen des Kunden geprüft wurden und in ihnen verdächtige Elemente vorliegen. Deshalb wird dazu aufgefordert, die persönlichen Daten zu kontrollieren. Dafür soll man ein Formular ausfüllen, welches im Anhang der Nachricht zu finden ist.

Im Dateinamen des Anhangs erscheint zwar die Kette „pdf“, allerdings nicht am Schluss des Namens. Tatsächlich handelt es sich um das Zip-Format, also um eine Ordnerdatei. Dieser Ordner enthält gefährliche Programme wie Viren oder Trojaner, die dem Computer schwere Schäden zufügen oder gespeicherte sensible Informationen wie Passwörter und Bankdaten ausspionieren. Die Datei darf nicht heruntergeladen oder geöffnet werden und die E-Mail ist sofort – auch aus dem Papierkorb – zu löschen.


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