Skimming – Attrappen von Bankautomaten

Das Landeskriminalamt Niedersachsen (LKA) warnt vor so genannten „Skimming“-Fällen. Bei der neue HighTech Betrügermasche montieren die Täter mit einem beidseitigem Klebeband ein passgenaues Vorsatzgerät auf die Außenhülle des Bankautomaten, das vom Original-Automaten kaum zu unterscheiden ist.

Das Vorsatzgerät ist mit einer eigenen Tastatur und einem Kartenschlitz inkl. Kartenleser ausgestattet, was dem Täter ermöglicht die Kartendaten inklusive PIN-Nummer auszulesen und auf einem kleinen Chip zu speichern. Mit den geklauten Daten werden EC-Karten geklont und hohe Beträge im Ausland abgebucht.

Methoden der Skimming Täter

Die Bankautomaten-Attrappen sind oft nur eine kurze Zeit installiert. Die Täter ziehen oft von Stadt zu Stadt. Anscheinend gehen auch Betrüger mit der Zeit. Früher wurde nur ein Kartenleser installiert und die PIN-Nummer mit einer kleinen Kamera ausspioniert. Im letzten Jahr kam es bundesweit laut LKA zu über 300 Skimming-Fällen.

Wie kann ich mich einigermaßen vor Skimming schützen?

Die Attrappen sind nicht fest installiert. Durch ein leichtes Rütteln kann geprüft werden, ob ein Vorsatzgerät montiert wurde. Bei verschraubten Originalgeräte würde nichts passieren. Um sich vor den Skimming-Methoden erster Generation (kleine Kamera) zu schützen, sollte der Kunde bei der Eingabe der Geheimnummer immer so nah wie möglich an das Gerät gehen und das Tastenfeld mit der anderen Hand großflächig abdecken.

Bei einer Bankautomaten-Manipulationsvermutung auf jeden Fall unverzüglich das Geldinstitut und die Polizei informieren!

Skimming“ (aus dem engl. „abschöpfen, absahnen“)


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