Otto-Kunden, aufgepasst! Phishing-Angriff mit angeblicher Rückerstattung

Otto ist einer der größten Onlinehändler, der nach eigenen Angaben 10 Bestellungen pro Sekunde verbucht. Kein Wunder also, dass die Kundendaten für Betrüger besonders interessant sind. Mithilfe einer Phishingmail versuchen sie an diese Daten zu gelangen.

– – – Der Versandhandel „Otto“ ist nicht Versender dieser Phishingmails. Das Unternehmen ist selbst Opfer des Missbrauchs geworden.  – – –

Auchtung, Phishing im Namen von Otto (Quelle: Wikipedia)

Auchtung, Phishing im Namen von Otto (Quelle: Wikipedia)

Rückerstattung aus der letzten getätigten Bestellung?

Haben Sie kürzlich etwas bei Otto bestellt? Dann sind Sie das allerbeste Opfer für die aktuelle Phishingwelle, die im Namen von Otto durch die Postfächer zieht.

Angeblich sollen Sie eine sehr hohe Rückerstattung Ihrer letzten Bestellung erhalten. Genaueres wird in der E-Mail allerdings nicht berichtet, sodass Sie quasi „gezwungen“ sind, auf den Link zu klicken. Wer würde sich schon gerne rund 640 Euro durch die Lappen gehen lassen?

Nur leider wartet eben kein unerwarteter Geldregen auf Sie!

So lautet das Otto-Phishing:

Sehr geehrter Kunde,

Sie haben eine Rückerstattung für Ihre letzte Bestellung,
Unser Betriebsmanagementsystem erkennt, dass Sie berechtigt sind, diese Zahlung zu erhalten.

Montant
640.48 €

Référence
74048596H

Um eine schnelle Zahlung online zu akzeptieren, klicken Sie auf den folgenden Link und speichern Sie die Rückerstattungsinformationen.

Klicken Sie nicht auf den Link

Auch, wenn diese Art des Phishings nicht so häufig vorkommt, ist der Rest wie gehabt. Sie werden mit einem Vorwand dazu gelockt, den Link anzuklicken. Dieser führt Sie zu einem gefälschten Log-In und fängt Ihre Daten ab, wenn Sie mit der Eingabe derer beginnen.

Lassen Sie es nicht so weit kommen und gehen Sie auf keinen Fall auf den Link.

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie PayPal-Phishing:

  • Sie haben kein Otto-Konto und waren dort auch nie Kunde
  • Ihre letzte Bestellung ist schon sehr lange her
  • Ihre letzte Bestellung passt nicht zu dieser Summe
  • Keine persönliche Anrede und persönlicher Ansprechpartner
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Die E-Mail wurde an eine nicht mit dem Konto verknüpfte Adresse gesendet
  • Sie werden aufgefordert, einen Link anzuklicken
  • Ihnen werden keine Details genannt
  • Fehlender Hinweis in Ihrem echten Account (sofern vorhanden!)
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)

Wenn Sie reingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware oder engagieren Sie einen PC-Fachmann, der Ihren PC überprüft
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch ganz einfach online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute
  • Wenden Sie sich unter 01806 – 30 30 30 (Festnetz 20 Cent/Anruf, Mobilfunk max. 60 Cent/Anruf)

 


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