WhatsApp: dm-Gutschein zum 100-jährigen Jubiläum?

Die Masche mit den angeblichen Gutscheinen zu irgendwelchen Jubiläen findet einfach kein Ende. Diesmal ist der Drogeriemarkt „dm“ an der Reihe.

– – – dm hat nichts mit diesem angeblichen Gutschein zu tun.  – – –

Es gibt wieder Gutscheine zu gewinnen - angeblich (Hans/pixabay)

Es gibt wieder Gutscheine zu gewinnen – angeblich (Hans/pixabay)

100 Euro dm-Gutschein zum Jubiläum?

Die Drogeriekette „dm“ ist eine der beliebtesten ihrer Art. Das lockt natürlich auch Spammer und Betrüger an, die sich den Namen unter den Nagel reißen und mithilfe eines getürkten Gewinnspiels an Ihre Daten kommen wollen.

Wer ein echter dm-Fan ist, wird allerdings wissen, dass es den Markt nicht schon seit 100 Jahren gibt – dm wurde 1973 gegründet.

Weil allerdings ein 100-Euro-Gutschein winken soll, prüfen das die meisten gar nicht nach und versuchen ihr Glück.

So lautet die Fake-Nachricht für den dm-Gutschein:

Wow, dm feiert sein 100-jähriges Jubiläum und vergibt kostenlose Gutscheine und Geschenke. Ich habe meine gerade erhalten; hol dir deine, bevor das Angebot abläuft. 🙂👏 http://dm-dxxxxxx

Alles nur für die Datensammler

100 Euro für einen Einkauf bei dm – sicher wissen Sie schon ganz genau, was Sie sich dort gönnen würden. Leider bleibt das wohl ein Traum, es sei denn, sie heben das Geld von Ihrem eigenen Konto ab.

Bei angeblichen Gewinnspielen dieser Art wird niemals ein Gewinner gezogen. Es geht nur darum, dass Sie Ihre Daten angeben und es an so viele Ihrer Kontakte wie möglich weiterleiten, damit diese so weiter machen.

Die Daten werden, mit Ihrem Einverständnis, an eine ganze Reihe Sponsoren weitergegeben. Die Folge ist, dass Sie mit Spam per E-Mail, WhatsApp und sogar per Telefon rechnen müssen. Zwar können Sie das alles wieder abmelden, aber wer weiß schon, wo Ihre Daten am Ende dann doch landen.

Wie Sie reagieren sollten

  • Klicken Sie auf keinen Fall auf den Link
  • Geben Sie keine Daten von sich preis
  • Leiten Sie die Nachricht nicht an Ihre Kontakte weiter
  • Informieren Sie den Versender über den Datensammeltrick (nutzen Sie hierfür gerne unseren Artikel)
  • Löschen Sie die Nachricht

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