Meldefrist verlängert: Western Union entschädigt Betrugsopfer

Western Union mag für die Einen sehr praktisch sein, für Anderen ist der Bargeldtransferdienst ein rotes Tuch. Kein Wunder, denn dutzende Menschen wurden um viel Geld betrogen. Dafür kann zwar Western Union nicht direkt etwas, aber eine Entschädigung soll es dennoch geben.

Western Union entschädigt Betrugsopfer (Screenshot westernunionremission.com)

Western Union entschädigt Betrugsopfer (Screenshot westernunionremission.com)

Western-Union-Image stark angekratzt

Immer wieder warnen wir Sie, wenn es um Geldtransfers und Western Union geht. Betrüger haben den US-amerikanischen Anbieter für weltweiten Bargeldtransfer schon lange für sich entdeckt und zocken so regelmäßig Bürger ab, die nichts Schlimmes hinter diversen Mails vermuten.

Der Vorteil für Kriminelle ist, dass sie mit diesem Dienst anonym bleiben können. Somit kann das Geld kaum bis gar nicht nachverfolgt werden. Dass das nicht gerade zum positiven Ansehen von Western Union beiträgt, obwohl es an sich ein seriöses Unternehmen ist, dürfte klar sein.

Sind Sie Opfer geworden? Melden Sie sich!

Nun hat sich Western Union Gedanken gemacht, wie es sein Image wieder aufpolieren kann. Das klappt am besten, in dem Betrugsopfer entschädigt werden.

In der ersten Runde sollte die Meldefrist für Betrugsopfer am 12. Februar 2018 enden. Diese gilt für alle Betrogenen zwischen dem 1. Januar 2004 und dem 19. Januar 2017.

Nun aber wurde die Meldefrist noch einmal verlängert. Auf der extra dafür eingerichteten Webseite ist zu lesen, dass die Frist auf den 31. Mai 2018 gesetzt wurde.

Haben Sie schon Post bekommen?

Ebenfalls extra für diesen Zweck versendet Western Union bzw. die Anwaltskanzlei Gilardi&Co, LLC b Postbriefe, in denen Sie von dieser Aktion informiert werden. Darin befindet sich auch ein teilausgefülltes Formular, welches Sie nich vervollständigen müssen.

Die Adresse ist:

United States v. The Western Union Company
P.O. Box 404028
Louisville, KY 40233-4028

Sollten Sie also Post von diesem Absender erhalten, handelt es sich dabei um eine Chance und nicht um einen neuen Betrugsversuch.

Sollten Sie noch keinen Brief erhalten haben, ist das nicht schlimm. Auf kccsecure.com können Sie Ihren Antrag auf Entschädigung auch online stellen.


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